Die Vollkaskoversicherung tritt für Schäden an ihrem Auto ein, die Sie selbst oder andere verursachen. Eingeschlossen in der Vollkaskoversicherung sind Schäden, die Sie selbst unabsichtlich verursachen, zum Beispiel wenn Sie von der Straße abkommen und in den Graben rutschen, aber auch Schäden durch Vandalismus, beispielsweise wenn jemand ihren Lack zerkratzt. Ausgeschlossen sind lediglich Schäden, die Sie vorsätzlich an Ihrem Wagen verursachen. In einer Vollkaskoversicherung ist grundsätzlich auch eine Teilkaskoversicherung enthalten, die für Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Überschwemmung und Diebstahl aufkommt. Auch Glasschäden sind in der Teilkasko enthalten.
Der Beitrag zur Vollkaskoversicherung berechnet sich nach Schadenfreiheitsklassen, diese sind analog zur Haftpflichtversicherung aufgebaut. Je länger man schadenfrei versichert ist, desto günstiger wird der Beitrag. Bei fast allen Gesellschaften gibt es einen Rabattretter für hohe Schadenfreiheitsklassen, so wird man z.B. bei Schadenfreiheitsklasse 30 und einem Schaden nur in die Schadenfreiheitsklasse 23 zurückgestuft, was keine Beitragsänderung mit sich zieht. Ein Vollkasko Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, denn die Angebote unterscheiden sich nicht nur im Preis.
Die Vollkaskoversicherung lohnt sich nur bei neueren Autos, die noch einen entsprechenden Wert haben, mehr als den Wert des Autos kann man zu keiner Zeit bekommen. Bei Wagen mit einem Alter von mehr als 6 Jahren ist im Normalfall eine Teilkaskoversicherung mehr als ausreichend.
Um Beiträge zu sparen, lässt sich eine Selbstbeteiligung vereinbaren, die am häufigsten verwendete Kombination sind 300 € in der VK und 150 € in der TK, weil hier der größte Beitragssprung erreicht wird. Selbstbeteiligungen von 500 € und 1000 € wirken sich kaum noch auf den zu zahlenden Beitrag aus, während keine Selbstbeteiligung auch entsprechend teuer ist.
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